Rund um die kath. Kirche St. Katharina
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+++ Hinweis: Die Pfarrnachrichten finden Sie auch auf dieser Seite unter Aktuell/Pfarrnachrichten. +++
Kirche St. Katharina
Pfarrkirche PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Pfarrer Ferdi Balfer †   
28.03.2005
Der Neubau der jetzigen Kirche wurde 1865 nach den Plänen des Kölner Architekten Nagelschmidt begonnen. Doch zunächst mußten erhebliche Schwierigkeiten sowohl in finanzieller als auch in architektonischer Hinsieht überwunden werden. Mehrere Bauentwürfe wurden von der staatlichen Baukommission in Berlin verworfen, weil sie nicht genügend Rücksicht auf die Belange der Denkmalpflege fur den Turm und den noch erhaltenen Chor nahmen. Schließlich wurde die richtige Lösung gefunden. Die Geschwister Pütz vom Wertherhof sicherten die Lieferung der Ziegelsteine zu. Die Hochherzigkeit der Reichsfreiin Ciementine von Geyr, auf Schloß Arff, bereitete den finanziellen Sorgen ein Ende. Die von ihr finanzierten Baukosten - es müssen beträchtliche Summen gewesen sein - wurden durch freie Schenkung unter der Bedingung sichergestellt, daß sich die Gemeinde für Hand- und Spanndienste verpflichtete.
Wie die inzwischen verstorbene Baronin Ciementine von Geyr auf Schloß Arff berichtete, hat der Architekt die Anregung zu seinem Entwurf anläßlich einer Reise nach Istanbul, dem früheren Byzanz, gefunden. Der quadratische, mit einer Kuppel tiberwölbte Raum, ist typisch für die byzantinische Bauweise und gibt dem Innenraum ein harmonisches Verhältnis zwischen Länge, Breite und Höhe.
Am 22. August 1865 wurde feierlich der Grund- und Gedenkstein in die Mauer der hinteren Rundung des Chores eingesetzt. Im Herbst des gleichen Jahres kam die Kirche unter Dach. Am 23. November 1866 wurde die Kirche durch Pfarrer Berx benediziert und zum ersten Mal darin die heilige Messe gefeiert. Am 17.10.1870 fand die Konsekration durch den Erzbischof von Köln, Paulus Melchers, statt.
In den Jahren 1955 - 1959 wurde die Kirche von außen wie von innen renoviert.
Letzte Aktualisierung ( 06.02.2009 )
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Innenraum PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Pfarrer Ferdi Balfer †   
28.03.2005
Die notwendigen Baumaßnahmen im Inneren der Kirche machten eine Umgestaltung möglich, die der Liturgiereform des II. Vatikanischen Konzils besser entspricht. Die alten Bodenpiatten in den Gängen wurden erhalten bzw. dort, wo der Belag durch ehemalige Baumaßnahmen zerstört war, wieder ergänzt. Unter den Bänken wurde die Fußbodenheizung mit roten Sandsteinpiatten abgedeckt. Die Stufen des Altarraumes wurden um 1,30 m vorgezogen und ans gleichem roten Sandstein gestaltet. Ebenso zieht sieh ein schmaler Sfreifen dieses roten Sandsteines uni den gesamten Chorraum. Die Vergrößerung des Chorraumes mit dem vorgezogenen Altar gibt die Möglichkeit, daß bei feierlichen Gottesdiensten genügend Platz für den Kirchenchor ist.
Hier versammelt sich das Volk Gottes zum gemeinsamen Gedächtnis von Tod und Auferstehung des Herrn, Dies geschieht in der Versammlung des ganzen Volkes nach dem Wort des Herrn: “Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnen.“ Diese Gegenwart des Herrn soll durch die gleichen Steine in der gleichen Farbe deutlich werden.
Das Gedächtnis von Tod und Auferstehung beginnt nach dem Anrufen der Barmherzigkeit Gottes mit dem Wortgottesdienst. Das Konzil hat das alte Wissen um die Gegenwart Gottes in der feiernden Gemeinde in seinem Wort im Sakrament wieder deutlicher gemacht.
Letzte Aktualisierung ( 28.03.2005 )
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Orgel PDF Drucken E-Mail
Verfasst von Kantor Horst Herbertz   
28.03.2005
OrgelDie Orgelbaukunst, von ihren Anfängen bis ins 19. Jahrhundert hinein, war von ihrer Bauweise fast ausschließlich auf eine rein mechanische Spiel- und Registertraktur ausgerichtet. Im 19. Jahrhundert kam es zu vielfältigen Neuerungen (pneumatische Traktur, romantische Disposition, etc.).
Elektrische Neuentdeckungen unseres Jahrhunderts machten dem Orgelbau neue Wege offen, Wege, die auch den Bau der alten Orgel bestimmten.
Erbauer dieser Orgel war die Orgelbauwerkstatt Weyland, aus Opladen.
Hierbei handelte es sich um eine Orgel mit 17 Registern, verteilt auf zwei Manuale und Pedal.
Das Pfeifenwerk hatte seinen Platz in der dem Altar gegenüberliegenden linken Ecke des Kirchenraumes. Getrennt davon, befand sich die Spieltischanlage auf der Empore, was eine Elektrifizierung der Spiel- und Registertraktur mit sich zog.
Im Zuge der umfangreichen Restaurierungsarbeiten der Pfarrkirche war es nötig, einen Abbau der vorhandenen Orgel vorzunehmen. Der Abbau und die Einlagerung dieser Orgel lagen in den Händen der Orgelbauwerkstatt Willi Peter, aus Köln.
In Anlehnung an die uns noch heute zur Verfügung stehenden historischen Instrumente
des 16. / 17. Jahrhunderts, mit einer rein mechanischen Bauweise, entschied man sich, im Rahmen des zweiten Bauabschnittes, zu einem Umbau und teilweise Neubau des bereits vorhandenen Orgelwerkes.
Mit dieser Aufgabe wurde im Jahre 1990 die Orgelbauwerkstatt Willi Peter, aus Köln beauftragt. Ihren Platz fand die neue Orgel wiederum an der Stelle, wo bereits das Vorgängerinstrument gestanden hatte. Aus dem bereits vorhandenen Pfeifenmaterial wurden dreizehn Register übernommen und gründlich aufgearbeitet. Für das Schwellwerk wurden die Register Flöte 4' und Oboe 8', für das Pedal die Stimmen Gedecktbass 8' und
Trompete 8' neu angefertigt.
Ergänzt wurden die Register Principal 8' im Hauptwerk (Prospektpfeifen), Principalbass 8' im Pedal (Prospektpfeifen) und Sesquialtera 2f im Schwellwerk. Im Jahr 2001 wurde durch die Orgelbaufirma Peter aus Köln der Subbaß 16' neu intoniert und teilweise erneuert, da eine genaue Stimmung nicht mehr möglich war.
In das Untergehäuse der Orgel wurde der Spieltisch, eingebaut. Die Untertasten sind mit einem Grenadillbelag, die Obertasten mit einer Knochenauflage versehen.
Des Weiteren verfügt die Orgel über eine mechanische Spielhilfe, den Gruppenzug "ALLE REGISTER AB", der neben den Koppeln ebenfalls als Fußtritt gebaut wurde. Die Registerzüge der rein mechanischen Registratur, befinden sich direkt in Nähe des Spieltisches, oberhalb des II. Manuals. Die Spieltraktur, bestehend aus Holzabstrakten und Holzwinkeln, machen eine Beeinflussung der An- und Absprache einzelner Töne, bei entsprechender Spielweise sehr gut möglich.
Alle Windladen sind neu gefertigt worden, die Spielventile sind als Schwanzventile konstruiert. Die vorhandene Windanlage wurde übernommen und aus Platzgründen unter das Dach der Orgel verlegt. Das Gehäuse wurde aus ausgesuchten Hölzern vollmassiv gefertigt und ergibt im Einklang mit seinem Prospekt ein eindrucksvolles Bild, in harmonischem Einklang mit seiner Umgebung.


Letzte Aktualisierung ( 24.12.2008 )
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Altar PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Pfarrer Ferdi Balfer †   
28.03.2005
Bei der Errichtung des neuen Altares spielten zwei Überlegungen eine Rolle. Der vorhandene Altar war so wuchtig, dass er an seinem vorgesehenen Standpunkt wie eine Sperre gewirkt hätte. Außerdem wurde der Kirchengemeinde die Altarplatte der alten Kirche zur Verfügung gestellt. So wurde der Bildhauer Paul Nagel mit der Gestaltung des neuen Altares beauftragt. Aus dem vorhandenen Altar sollte der Unterbau - Stipes - gestaltet werden. Dieser sollte die Tischplatte - Mensa - des ursprünglichen Altares tragen. So ist es zu verstehen, dass zwei verschiedene Steinarten in dem Altar vereinigt sind. Der handbearbeitete alte Stein wurde mit seinen vorhandenen Unebenheiten bewußt erhalten. Die Mensa ist also in ihrem ursprünglichen Zustand geblieben. Der Unterbau - Stipes - wurde neu gestaltet. Seine Funktion, Träger der Mensa zu sein, wurde dabei deutlich herausgeholt. Die leichte Blattornamentik soll “Leben“ verdeutlichen; analog dem Wort: “Dies Brot ist mein Leib für das Leben der Welt,“
Am 09.12.90 wurde dieser Altar von Weihbischof Dr. Hubert Luthe geweiht. Dort, wo an der Vorderseite des Stipes der leicht angewinkelte Stein eingesetzt ist, wurden bei der Altarweihe die Reliquien beigesetzt. Die Urkunde hat folgenden Wortlaut:
Letzte Aktualisierung ( 07.11.2009 )
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Turm PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Pfarrer Ferdi Balfer †   
28.03.2005
Der Turm, der Kirche hat im Laufe der Zeit mehrere Umbauten und Ausbauten erfahren. Noch heute sieht man ihm die alte Wehrturmarchitektur an. Das massive Mauerwerk aus Tuffstein, nur durch ein paar schmale Schießscharten unterbrochen, trägt den beim Neubau der jetzigen Kirche im Jahre 1865 aufgesetzten Oberbau aus Ziegelsteinen. Im Jahre 1965 wurde der Turm durch eine Verblendung aus gleichem Material ummauert. In den letzten Jahren vor dem zweiten Weltkrieg erneuerte Christian Hüsgen den Helm des Turmes. 1984 wurde der Turm neu verschiefert und der jetzige Turmhahn aufgesetzt.
Letzte Aktualisierung ( 28.03.2005 )
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